Der Rohbau ist fertig, der Dachstuhl aufgerichtet beim Hausbau ist dies der Moment innezuhalten. Ein Richtfest dient traditionell dazu, den Handwerkern für ihre Arbeit zu danken und gleichzeitig künftige Nachbarn sowie Freunde am Bau teilhaben zu lassen. Doch ein Fest zwischen nackten Ziegeln und Baugerüsten verlangt nach einer klaren Organisation. Wer rechtzeitig plant, erspart sich kurzfristigen Stress.

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Gäste, Sicherheit und Unterhaltung für die Jüngsten
Zunächst gilt es, die Gästeliste zu definieren. Handwerker, Architekten und Bauleiter bilden das Fundament der Gäste, da ihnen der eigentliche Dank gebührt. Meist gesellen sich Familie, Freunde und die unmittelbaren Anwohner dazu. Bauherren sollten die Einladungen etwa zwei bis drei Wochen im Voraus aussprechen, damit Firmenvertreter verlässlich planen können.
Da das Gelände oft noch unübersichtlich ist, müssen Bauherren mögliche Gefahren minimieren. Offene Gruben oder instabile Gerüste sperrt man im Vorfeld mit Flatterband ab. Besonders wenn Familien mit Kindern anwesend sind, braucht es einen abgegrenzten Raum, in dem der Nachwuchs gefahrlos toben kann. Oft entscheiden sich Bauherren deshalb dafür, für diesen Tag eine Hüpfburg mieten zu wollen. Spezialisierte Verleiher im Eventbereich punkten hierbei mit kompletten Service-Paketen, die Anlieferung, Aufbau und bei Bedarf die Betreuung abdecken. Gepflegtes Equipment und zertifizierte Sicherheit beruhigen die Gemüter auf dem provisorischen Untergrund der Baustelle.
Rustikale Verpflegung und feste Rituale
In einem Rohbau sucht man funktionierende Küchen oder ausreichend Steckdosen vergeblich. Ausladende Buffets weichen daher besser einer deftigen Verpflegung, die wenig Infrastruktur erfordert. Grillfleisch, Kartoffelsalat oder ein kräftiger Eintopf aus der Gulaschkanone bewähren sich seit Jahrzehnten. Ausreichend Kaltgetränke, darunter alkoholfreie Alternativen für Autofahrer, sowie robuste Bänke und Tische runden die Ausstattung ab.
Das Herzstück der Feier bildet das eigentliche Ritual. Der Polier oder Zimmermann klettert auf das Gerüst, hält den Richtspruch, trinkt auf das Wohl der Bauherren und zerschmettert das leere Glas am Boden. Die Scherben sollen den Hausherren Glück bringen. Der bunt geschmückte Richtkranz, der gut sichtbar am Gebälk befestigt wird, krönt diesen traditionellen Akt. Für den Bauherren empfiehlt es sich, dem Zimmermeister für den Spruch ein kleines Trinkgeld bereitzuhalten.
Wetterfeste Planung und frische Ansätze
Wer den Rahmen etwas größer ziehen möchte, greift rechtzeitig auf professionelles Equipment zurück. Fällt der Termin in den Herbst oder kündigen sich Schauer an, rettet ein geräumiges Zelt die Laune der Gäste. Professionelle Anbieter liefern hier Lösungen, die auch bei widrigen Bedingungen standhalten, teilweise gekoppelt mit Kulanz bei kurzfristigen Wetterumschwüngen.
Möchte man über den klassischen Grillabend hinausgehen, lohnt ein Blick auf erprobte Konzepte. Konkrete Ideen für ein Richtfest helfen dabei, der Veranstaltung einen eigenen Stempel aufzudrücken. Das reicht von kleinen Wettbewerben an Retro-Automaten bis hin zu aufwendigen Attraktionen, die aus dem typischen Treffen auf der Baustelle ein echtes Event formen.
Der zeitliche Rahmen und gute Nachbarschaft
Ein Zusammentreffen auf dem Grundstück geht unweigerlich mit Lärm einher. Informiert man die umliegenden Anwohner rechtzeitig persönlich, beugt man Konflikten vor. Meist ist die Feier der perfekte Anlass, um das Eis zu brechen und ein positives Verhältnis für die kommenden Jahre aufzubauen. Wer ein offenes Ohr für die Fragen der künftigen Nachbarn hat, nimmt oft vorhandene Skepsis gegenüber der laufenden Baustelle.
Der zeitliche Ablauf richtet sich stark nach dem Arbeitsrhythmus der beteiligten Firmen. Die Feierlichkeiten beginnen in der Regel am Freitagnachmittag, direkt nach Feierabend der Handwerker, und klingen am frühen Abend aus. Ein straffer Ablauf respektiert die Freizeit der Arbeiter, sodass alle Beteiligten nach einer anstrengenden Woche zeitig ins Wochenende starten. Letztendlich steht der Dank im Mittelpunkt, gemeinsam einen großen Schritt auf dem Weg zum Eigenheim bewältigt zu haben.
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