Starkregen hat in den letzten Jahren immer wieder für böse Überraschungen gesorgt – vor allem in älteren oder nicht ausreichend geschützten Häusern. Feuchte Keller, modriger Geruch oder dunkle Flecken an der Wand sind klare Warnsignale, die man ernst nehmen sollte. Wer zu lange wartet, riskiert nicht nur Bauschäden, sondern auch Probleme mit der Bausubstanz und der Gesundheit.
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In diesem Beitrag zeigen wir, wie Inhaber typische Feuchtigkeitsschäden nach starken Regenfällen erkennen und welche Maßnahmen wirklich helfen.
Starkregen wird häufiger – und gefährlicher
Starkregen ist kein neues Phänomen, doch seine Häufigkeit und Intensität haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) treten extreme Regenereignisse inzwischen häufiger auf – teils innerhalb weniger Stunden mit enormen Niederschlagsmengen. Die Folge: Die Kanalisation ist überlastet, das Wasser kann nicht schnell genug versickern, und es gelangt in Keller, Lichtschächte oder sogar ins Erdgeschoss.
Ein wesentlicher Grund für diese Entwicklung ist der Klimawandel. Durch die Erwärmung der Atmosphäre kann mehr Wasserdampf gespeichert werden, was punktuell zu heftigeren Niederschlägen führt.
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Gefahren erkennen – und sofort handeln
Feuchtigkeit im Haus ist kein harmloses Problem. Wird sie nach einem Starkregen nicht rechtzeitig erkannt und behoben, kann sie innerhalb kurzer Zeit erhebliche Schäden verursachen. Manche Schäden entwickeln sich zunächst unauffällig und werden erst sichtbar, wenn es bereits zu spät ist. Deshalb sollte nach einem Wassereintritt nicht abgewartet werden, ob sich das Problem von allein löst.
Laut Resanexpert ist schnelles Handeln der wichtigste Schritt, um größere Schäden zu vermeiden. Der erfahrene Experte für feuchte Keller im Münsterland warnt ausdrücklich vor Passivität.
Anzeichen für Feuchtigkeit im Haus
Feuchtigkeitsschäden kündigen sich oft schleichend an – und wer die Warnsignale früh erkennt, kann größere Sanierungskosten vermeiden. Schon kleine Veränderungen an Wänden, Gerüchen oder Materialien geben Hinweise auf ein mögliches Feuchtigkeitsproblem.
- Sichtbare Spuren an Wänden und Decken
Typisch sind dunkle Wasserflecken, sich wellende Tapeten oder abplatzender Putz. Auch farbliche Veränderungen – etwa gelbliche oder bräunliche Ränder – deuten auf eingedrungene Feuchtigkeit hin. Solche Schäden an Wänden und Decken treten häufig in Raumecken, an Sockelleisten oder unter Fenstern auf.
- Muffiger Geruch
Ein dauerhaft feuchter Geruch im Raum, der trotz Lüften nicht verschwindet, ist ein deutliches Warnsignal. Besonders in Kellerräumen oder schlecht gelüfteten Bereichen weist er auf eine versteckte Durchfeuchtung hin – selbst wenn äußerlich noch nichts zu sehen ist.
- Schimmelbefall
Schwarze oder grünliche Flecken an Wänden, hinter Möbeln oder an Fensterlaibungen sind ein deutliches Zeichen für zu hohe Feuchtigkeit. Schimmel entsteht dort, wo Feuchte über längere Zeit nicht verdunsten kann – oft begünstigt durch schlechte Belüftung oder Wärmebrücken.
- Kondenswasser an Fenstern oder Wänden
Feuchtigkeit auf der Innenseite von Fenstern, vor allem morgens, ist ein Hinweis auf hohe Raumluftfeuchte. Tritt Kondensat regelmäßig auch an Wänden oder Decken auf, kann das auf mangelnde Dämmung oder zu wenig Luftaustausch hindeuten.
- Verformte Materialien
Aufquellende Holzfußleisten, welliger Laminatboden oder sich lösende Fliesen deuten auf Feuchtigkeit im Untergrund hin – etwa durch Sickerwasser, Undichtigkeiten oder aufsteigende Nässe aus dem Bodenbereich.
- Messbare Feuchtigkeit
Ein günstiges Feuchtemessgerät aus dem Baumarkt kann helfen, verdächtige Stellen objektiv zu überprüfen. Liegt der Wert für Wandbaustoffe über 80 % relativer Feuchte (oder über 1,5–2 CM-%), sollte die Ursache unbedingt weiter untersucht werden.
Wer auf Nummer sicher gehen will, kann einen einfachen Foliendichttest machen: Eine klare Plastikfolie mit Klebeband luftdicht auf die Wand kleben. Bildet sich unter der Folie innerhalb von 24 Stunden Kondenswasser, steckt Feuchtigkeit in der Wand – und nicht nur in der Raumluft.
So beheben Sie Feuchtigkeitsschäden
Wenn nach einem Starkregen Feuchtigkeit im Haus festgestellt wird, ist rasches und überlegtes Vorgehen entscheidend. Beginnen Sie mit der Beseitigung von offenem Wasser – etwa mit Wassersaugern, Handtüchern oder Pumpen. Anschließend sollte die betroffene Stelle gründlich gelüftet und möglichst mit einem Bautrockner entfeuchtet werden. Achten Sie darauf, Möbel oder Teppiche aus der Gefahrenzone zu entfernen oder hochzustellen.
Nach der ersten Trocknung folgt der wichtigste Schritt: die Ursachenklärung. Drang das Wasser über Fenster oder Lichtschächte ein? Handelt es sich um aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Keller? Oder liegt ein Rückstau aus der Kanalisation vor? Nur wenn die Quelle des Schadens klar ist, lassen sich gezielte Maßnahmen einleiten.
Je nach Befund können Abdichtungen an Kellerwänden, der Einbau eines Rückstauventils oder eine neue Horizontalsperre notwendig sein. Bei Schimmelbefall ist eine professionelle Sanierung unverzichtbar. Wichtig: Halten Sie den Schaden von Anfang an mit Fotos und Feuchtemesswerten fest und informieren Sie zeitnah Ihre Versicherung.
Einige Trocknungsmaßnahmen können in Eigenregie erfolgen. Doch sobald die Bausubstanz betroffen ist oder Schimmel sichtbar wird, sollte ein Fachbetrieb hinzugezogen werden – um langfristige Schäden und Folgekosten zu vermeiden.
Fazit
Je schneller reagiert wird, desto besser lassen sich Feuchtigkeitsschäden begrenzen. Eine Kombination aus Sofortmaßnahmen, Ursachenklärung und gezielter Sanierung ist der Schlüssel zu einem dauerhaft trockenen und gesunden Zuhause.